6.3.06

Elektronische Photoalben

Mit dem Kauf einer DigiCam änderte sich mein Photographier-Verhalten grundlegend. Plötzlich mußte ich nicht mehr einige Tage bis Wochen warten, um zu sehen, wie die Bilder geworden waren, sondern konnte schon innerhalb von Stunden das Ergebnis mehr oder weniger zufrieden betrachten.
Da ich ein kleiner verkappter Daten-Trashie bin, also selten Daten ins Nirvana schicke, haben sich so innerhalb der letzen fünf Jahre einige Bilder angesammelt. Da ich alle Bilder nur nach dem Datum in Verzeichnisse sortiert habe und dann diese Verzeichnisse jahresweise wieder in Unterverzeichnisse unterteilt habe und mein Gedächtnis nicht sehr Datumsorientiert ist, wird es zusehends schwierig für mich, Bilder zu bestimmten Anlässen wiederzufinden. Ganz zu schweigen von Suchanfragen á la "Alle Bilder auf denen Stephan zu finden ist...".
Also machte ich mich auf die Suche nach einer Bild-Datenbank, elektronischem Photoalbum oder wie man es auch immer nennen mag. Meine Bedingungen sind recht niedrig, das Programm sollte mir die Möglichkeit geben, ein Bild in mehrere Kategorien zu geben, sollte eine schnelle Thumb-Nail-Ansicht bieten, Freeware (ist ungleich einer Trial-Version, wie viele meinen!!), besser noch OpenSource sein und unter Windows laufen. Desweiteren möchte ich keine zusätzliche Software wie PHP und Apache dazu benötigen, da ich keine Lust auf viel installieren habe.
Schön wäre dann noch die Möglichkeit, die Bilder auf CD auszulagern und nur den Index auf der Festplatte zu haben und eine Ähnlichkeitssuche anhand von Farbe oder Mustern wäre auch toll.
Auf meiner Suche habe ich dann erst einmal feststellen müssen, dass immer noch viel Schindluder mit dem Begriff "Freeware" getrieben wird, teils aus Unwissenheit, denn eine Menge von Menschen scheint zu glauben, dass Freeware gleich Trial-Version ist, teils aus Geschäftemacherei - der Begriff "Freeware" scheint mehr Hits zu produzieren, als "Shareware".
Nun denn, Adobe Photoshop Album Starter Edition und Magix Foto Manager 2006 haben es auf meine Festplatte geschafft.
Die Installation verläuft bei beiden Programmen problemlos. Bei Magix kann man auswählen, ob man alle Bild-Dateien standardmäßig mit Magix öffnen möchte.
Beim ersten Start scannen beide Programme definierbare Verzeichnisse und bauen die Datenbank auf. Dies geschieht bei Magix etwas schneller, als bei Adobe, da Adobe jedes Bild auf dem Bildschirm kurz anzeigt, während bei Magix nur ein Prozentbalken durchläuft.
Zum Bedienkonzept und den weiteren Anmerkungen werde ich zu einem späteren Zeitpunkt hier berichten. (Bis jetzt gefällt mir Adobe besser...)

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