2.7.05

"Bill Gates will sich nicht mit dem Computer verkabeln lassen"

"One of the guys that works at Microsoft ... always says to me 'I'm ready, plug me in,"'
Ich versteh's nicht: Was will er denn reinstecken? Wo will er sich denn mit dem PC verbinden?
Insgesamt denke ich, dass derzeit der Nutzen für "gesunde" Menschen von einer Computerverbindung sehr beschränkt wäre. Die derzeitigen Gehirn-Computer-Verbindungen, bei denen der Mensch eine Mütze mit Elektroden auf hat und dann mit seinen Gedanken Cursor auf einem Computer steuern kann, sind umständlich, langsam und fehleranfällig. Da ist man mit einem anderen Eingabegerät allemal besser dran.
Anders sieht die Sache aus, wenn bestimmte Sinne fehlen oder nicht richtig funktionieren. Zum Beispiel halte ich das Cochleaimplantat, welches mit Elektronik das Innenohr ersetzen kann, für sehr segensreich. Ebenso alle Implantate, die Blinden das Sehen (wieder) ermöglichen.
Wo ich ebenfalls ein BCI (Brain-Computer Interface) oder ein Implantat für sinnvoll halte, ist bei Prothesen, also dem Ersatz einer Hand, eines Armes oder Fusses.
Insgesamt ist, meiner Meinung nach auch auf lange Sicht, die direkte Verbindung vom Menschen zur Maschine nur dann sinnvoll, wenn dies notwendig ist. Aber nicht für den normalen Menschen, der am PC arbeitet oder durch Elektronik unterhalten wird.
Jedenfalls wollte ich mich auch nicht mit einem PC verbinden, auf dem Windows ["Moment, mein Arm ist grade abgestürzt..."] (oder Linux ["Neee, der kleine Finger funktioniert noch nicht, ich muss zuerst den neuen Kernel kompilieren."]) läuft.
Via heise online - Bill Gates will sich nicht mit dem Computer verkabeln lassen auf Technology-Review

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