23.10.06

Leben...

Es zuckt noch - dieses Blog - ja es zuckt noch!

Semester ist wieder losgegangen, in den letzten Wochen habe ich 880 Dias gescannt, die letzten 160 liegen schon auf meinem Tisch. Meine Festplatte habe ich zerstört, mir ein neues Motherboard von MSI gekauft und aufgrund von BIOS-Problemen wieder zurückgegeben und mir stattdessen ein ASUS-Board geholt.

Meine Wohnung gekündigt, noch keine neue gefunden, vier Seminare angemeldet, fünf Vorlesungen, mündliche Prüfung am Ende des Semesters angemeldet... Es dreht sich also eine Menge hier.

Ein Freund von mir ist sehr krank und liegt im Krankenhaus und ich hoffe, daß er wieder herauskommt. Solche Begegnungen machen mich dann wieder Nachdenklich, über das Leben, unser Streben nach... - ja wonach? "Wir kommen zur Welt mit Nichts, wir gehen von der Welt mit Nichts, was haben wir also verloren? Nichts." Aber haben wir auch Nichts bewegt? In ein paar Milliarden Jahren geht hier sowieso alles den Bach runter und die Menscheit wird nicht mehr als eine Anekdote sein, die man am Rande der Milchstrasse den Kindern als Gute-Nacht-Geschichte erzählen wird.

:-)

27.7.06

Pirates of the Carribean

So. Gerade war ich im Kino und habe mir Fluch der Karibik und Fluch der Karibik 2 angesehen.
Fluch der Karibik fand ich klasse, der Film ist witzig und nimmt sich selbst irgendwie auf die Schippe. Die Story fand ich relativ einleuchtend und am Ende haben die Guten gewonnen und die Bösen verloren und die sieben Weltmeere sind wieder in Ordnung.

Umso gespannter war ich dann auf die Fortsetzung. Aber leider fand ich die Geschichte etwas bemüht, irgendwie sind mir da zu viele Untote und auch die Beweggründe der einzelnen Charaktere, die Truhe und den Schlüssel zu finden wirkten auf mich nicht wirklich überzeugend. Und das Ende kommt überraschend und wirkt wie eine Werbepause, aber nicht wie das Ende eines 1 1/2 stündigen spannenden Filmes.
Es bleiben meiner Meinung nach zu viele Fragen offen:
(----- Vorsicht Spoiler!! -----)

Wieso hat der Kapitän von dem Untoten-Schiff aus dem ersten Teil überlebt? Warum sollte er helfen, Jack "wiederzubeleben"? Wie kann die Crew Jack wiederbeleben? Warum möchte der Verlobte von Elisabeth, das Jack wieder lebt?

(----- Spoiler Ende -----)

Insgesamt ist der zweite Teil nur die Einleitung zum dritten Teil, der uns hoffentlich wieder ein befriedigendes Ende, wie nach dem ersten, beschert.

18.7.06

Klausur

So.. es ist vollbracht: Heute habe ich meine erste Klausur in diesem Semester geschrieben. Inhalt war PKI (Public Key Infrastrukturen), Strukturen und Verfahren, mit denen sichergestellt werden kann, dass der öffentliche Schlüssel auch wirklich zu der Person gehört, die den Schlüssel besitzt.

Andersherum ausgedrückt: Woher weiss jemand, der meinen Namen kennt und zum Beispiel meinen öffentlichen PGP-Schlüssel, dass dieser Schlüssel tatsächlich zu mir gehört. Als Antwort gibt es derzeit zwei ausgereifte Verfahren, das anarchistische PGP, bei der Benutzer dezentral seinen Kontakten Vertrauen ausspricht und sich dadurch ein Web of Trust aufbaut. Probleme hierbei sind, dass man keine garantierten Sicherheiten hat, also ich vertraue, dass ich den richtigen öffentlichen Schlüssel von Bob habe, aber warum sollte ich Bob vertrauen, daß er genauso gewissenhaft "zertifiziert", wie ich? Wie sieht es aus, wenn ich mein Zertifikat wiederrufen möchte? Wie sieht es aus, wenn jemand anderer meinen Namen trägt?

Der andere, der zentralistische Ansatz ist, eine Hirarchie aus Certificate Authorities (CA) aufzubauen, welche die Zertifizierung übernehmen. Hierbei darf den CAs unterstellt werden, dass sie um des Rufes willen, schliesslich verdienen sie mit dem Zertifizieren ihr Geld, "sicher" zertifizieren. Der entsprechende Standard ist der X.509 (bzw. RFC 3280. Und diesen Standard haben wir en detail durchgesprochen und kennen uns (so wir die Klausur denn bestanden haben) darin aus. Nebenbei haben wir dann noch OCSP, CRL und delta-CRL gemacht...

Ein sehr interessantes Gebiet, wenn es auch die Problematik (noch) nicht so richtig in unsere Köpfe eingedrungen ist, dass E-Mails und digitale Dokumente recht(lich) unverbindlich und unverschlüsselt ungeschützt sind.

Dann habe ich noch ein taubes Ohr, weil sich wieder einmal so viel Cerumen angesammelt hat, dass ich einen Pfropf da drinnen habe, den mir mein Ohrenarzt wieder aussaugen darf. Nein, das liegt nicht an mangelnder Hygiene, sondern liegt an meinen Ohren und an den Ohropax die ich ab und an zum Schlafen einlege.

Hm... naja... heiss ist es, ich höre grade Enya und denke über mein Leben, meine Zukunft und das Übel des Geldes nach -- es geht mir also gut.

Morgen geht es übrigens ins Schloß, wo wir einen Film im Open-Air-Kino anschauen werden! Hach, da freu' ich mich drauf!

Greez, Euer Otti

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13.7.06

Verkehr in Shanghai

So ist die Fahrt im Taxi durch Shanghai:



Aber wir waren ja fast immer im Bus unterwegs: (Übrigens geht einem die Stimme "We are'rriving at whatever-Huaxing-Road" in Mark und Bein über...)

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12.7.06

Geschäftsmodell von YouTube

Seit einigen Wochen ist der Video-Share-Dienst YouTube in meinem Ereignishorizont aufgetaucht. Und da ich als kritischer Teilnehmer der sog. "freien sozialen Marktwirtschaft" gelernt habe, dass Unternehmen, selbst im Internet, nichts zu verschenken haben, habe ich mich über den geschäftlichen Hintergrund von YouTube gewundert.

YouTube ermöglicht es, kleine Videos anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Die Videos können "getaggt" werden, also mit Stichworten versehen werden. Der Clou ist jedoch, dass jeder, der möchte, auf ein Video auf YouTube verlinken kann, wie zum Beispiel hier:



Da die Seite jedoch nicht mit Werbung vollgepflastert ist, wundert mich, was wohl der geschäftliche Hintergrund des Dienstes ist. Einmal könnte es natürlich sein, dass die Benutzer erst einmal "angefixt" werden und mit einem kostenlosen Angebot gelockt werden, um dann in einigen Monaten Mitgliedsgebühren zu verlangen, das vermute ich jedoch nicht.

Ich vermute, dass YouTube als Plattform für virales Marketing taugt. Unternehmen, die Werbung machen möchten, stellen einfach witzige, eventuell sogar grenzwertige (man erinnere sich an die katzenunfreundliche Ford Ka-Werbung) Videoclips hier rein. Ist das Video gut, so wird es sicherlich von vielen Leuten publiziert und verbreitet sich so (siehe zum Beispiel Blog-Eintrag von Claus). Um den Anschein einer Video-Tauschplattform zu bieten, dürfen die Nutzer aber auch eigene Videos tauschen.

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Wohnung mit einem Fenster

Also ich möchte mich hier nicht beschweren, ich genieße die Freuden der derzeitigen sommerlichen Temperaturen: Im Woog mit den Algen umherzuschwimmen, die schlanken Beine auf der Strasse zu sehen und Eis zu essen.

Aber zu Hause zu lernen ist jetzt nicht so toll. Da mein Zimmer nur ein Fenster hat, kann ich nicht durchlüften. Heute morgen zum Beispiel, waren es draussen angenehme 22 Grad, im Zimmer jedoch, trotzdem die ganze Nacht das Fenster offen war, 27 Grad!

Einziger Ausweg ist, die Wohnungstüre offen stehen zu lassen und durch das Treppenhaus zu lüften, was ich jedoch Nachts nicht mache, da ich meinen Nachbarn zwar insoweit traue, dass sie nicht in meine Wohnung gehen, aber nicht so weit, dass sie die äußere Haustür schliessen.

Meine nächste Wohnung muß mindestens zwei Fenster haben!

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4.7.06

Rache mit Salami und viel Knoblauch

Eine Super-Idee:

"Macht alle mit, heute um 21.00 Uhr unbedingt den Pizza-Bringdienst umdie Ecke anrufen und ne Bestellung aufgeben.

Denn wenn wir heute schon ohne Frings spielen müssen, dann sollen die Italienerauch kein Fußball gucken können.
;-)"
(Ein Freund hat mir diese E-Mail geschickt...)

1.7.06

Schönes Zitat I

Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen."
Konfuzius

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Glänzende Bildschirme

Warum haben fast alle neuen Laptops und zusehends auch die neuen TFT-Bildschirme eine verspiegelte Oberfläche? Apple wirbt sogar damit, ein glänzendes Display einzusetzen.

Ich persönlich kann mit den verspiegelten Displays gar nichts anfangen. Ja, die Farben scheinen satter zu sein und gerade ein schwarzer Bildschirm sieht schon gut aus, aber nur, solange man in einem abgedunkelten Raum sitzt. Doch mit dem Laptop sitze ich doch oft auch in der Bahn oder im Freien und da scheint nun einmal die Sonne. Dann hat man einen Spiegel vor sich und kann blindschreiben üben.

Da sieht man doch wieder einmal, dass heutzutage die Produkte nur noch für den Verkauf schick gemacht werden, dabei jedoch die Verwendbarkeit eine untergeordnete Rolle spielt. Schliesslich soll der Kunde das Produkt kaufen und dann am besten entweder die Quittung verlieren oder das Produkt nie verwenden, denn so wird eventuellen Garantiefällen vorgebeugt.

Ähnliches gilt für viele Handys. Die sehen zwar super aus, die Menüs sehen auf der ersten Ebene auch noch toll aus, aber dann wird es krude. Da kann die T9-Funktion nur bestimmte Worte lernen, da kann man die Telefonbucheinträge nicht mehr auf die SIM-Karte zurückkopieren etc.

Ich hoffe jedenfalls, dass, bis ich mir ein Laptop leisten kann, die Spiegel wieder aus der Mode kommen.


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